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Position:   Pinnwand > Projektbeispiele > 2010
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Die Festung Europa? - Eine Jugendbegegnung

"Our Fortress Europe?" lautet der Titel dieser Jugendbegegnung bei der die Themen Migration und Asyl im Mittelpunkt standen. Im Februar 2011 trafen sich 25 Jugendliche aus Bulgarien, Italien, Niederlanden, Österreich und Slowenien in Wien, um gemeinsam Fragen der Migration in Europa nachzugehen.

Idee und Organisation:

Initiiert wurde dieser Austausch von der Österreichischen Jugendarbeiterbewegung Wien. Nachdem Robin, ehrenamtlicher Mitarbeiter der ÖJAB Wien, ein internationales Training des Programms „Jugend in Aktion“ besucht hatte, reichte er kurze Zeit später erfolgreich den Projektantrag für diese Jugendbegegnung ein.

Partnerländer:

Bulgarien, Italien, Niederlande, Österreich, Slowenien

Dauer der Jugendbegegnung:

13. Februar bis 20. Februar 2011

Wo:

Wien, Niederösterreich

Thema:

„Our Fortress Europe?“, diese Frage stellten sich die Initiatoren dieser Jugendbegegnung und luden Jugendliche aus verschiedenen Ländern Europas ein, um sich gemeinsam mit dieser Fragestellung zu beschäftigen. Aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten sie das Thema „Migration in Europa“, um so ein Bewusstsein für die europäische und globale Dimension dieser Thematik zu gewinnen.

Programm:

  • Eine der ersten Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Thema bot die Computersimulation „FRONTIERS“. Dabei schlüpften die Jugendlichen in die Rolle von Flüchtlingen oder Grenzwachen an der afrikanischen EU-Außengrenze in Ceuta und erlebten eindrücklich was sich hier tagtäglich abspielt.
  • Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil dieser Jugendbegegnung waren Exkursionen zu verschiedenen Aufnahme- und Betreuungsstellen für Asylsuchende in Österreich: Die Teilnehmerinnen besichtigten das Erstaufnahmezentrum Traiskirchen bzw. die Bundesbetreuungsstelle Ost. Im ÖJAB-Haus Greifenstein, einem Wohnheim für AsylwerberInnen, hatten sie die Möglichkeit direkt mit AsylwerberInnen ins Gespräch zu treten und sich auszutauschen. Auch Besuche bei verschiedenen NGOs standen auf dem Programm, wie etwa der Caritas, Ute Bock oder Hemayat. Hier erfuhren die TeilnehmerInnen mehr über den Alltag eines Asylwerbers in Österreich. Über die europäische und internationale Situation, die internationale Definition des Status Flüchtling sowie grundsätzliche Fragen zu Menschenrechten erfuhren die TeilnehmerInnen in der UNO-City.
  • In Workshops beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen für Flüchtlinge in Österreich und tauschten sich über die Situation in ihren verschiedenen Heimatländern aus. Schließlich erarbeiteten die Jugendlichen gemeinsam eine Petition an europäische EntscheidungsträgerInnen mit zwei zentralen Forderungen:

Abwicklung des Asylverfahrens muss beschleunigt werden

Grundsätzliches Recht auf Arbeit muss auch in der Praxis gelten

  • Und auf eine weitere kreative Art und Weise machten die Jugendlichen auf ihre Forderungen bzw. die Situation von Asylsuchenden in Österreich und Europa aufmerksam: Mit Unterstützung von Wien Tourismus veranstalteten sie beim Wiener Eistraum am Rathausplatz einen eigens kreierten Tanz-Flashmob.

Zum Nachlesen: Blogeintrag einer TeilnehmerInnen auf http://www.rashnasvasti.nl/2011/vienna-2011-an-epic-journey-of-the-european-love-generation/