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2. Deutschsprachiges Jugendforum
Position:   Pinnwand > Jugendforum 2010 > Workshop-Dokumentation > Nachmittag, 4. November 2010

Perspektiven entwickeln - Potentiale fördern: Gegenwart und Zukunft des EU-Programms JUGEND IN AKTION

Leitung: Manfred von Hebel (JUGEND für Europa - Deutsche Agentur für das EU-Programm JUGEND IN AKTION), Uwe Finke-Timpe (Deutsches Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

Derzeit beginnen auf der europäischen Ebene erste Überlegungen über die künftige Ausrichtung des Jugendprogramms auf dem Hintergrund der Strategie der EU für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum (Europa 2020). Der Workshop beschäftigte sich mit der Gegenwart des Programms und seine Wirkungen auf Jugendliche, Jugendarbeit und Jugendpolitik. Außerdem gibt es einen Ausblick auf die Zukunft des Programms entlang der EU-Jugendstrategie und der Initiative Youth On The Move sowie eine Darstellung der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland.

Ergebnisse & Erkenntnisse

Wichtige Bestandteile des aktuellen EU-Jugendprogramms, die auch in Zukunft erhalten bleiben sollen:

  • Jugendinitiativen
  • Jugendaustausch
  • Einheit des Programms
  • Jugendinitiativen und Europäischer Freiwilligendienst als zentrale Elemente des nicht formalen Lernens
  • Logo und Programmname
  • Job-Shadowing, Aktion 1.1, Zielgruppe 13 – 25 Jahre, Training, Fokusd auf „Benachteiligte“
  • Initiative Partizipation für Demokratie
  • Demokratie – politische Projekte
  • Zielgruppe Benachteiligte Jugendliche – Niedrigschwelligkeit
  • Aspekte nicht formalen Lernens – Förderung des Strukturierten Dialogs
  • Vielfalt des Programms – Jugend in der Welt
  • Non-formale Bildung – Anerkennung und Etablierung
  • Zugang für Alle – benachteiligte Jugendliche und andere
  • Kulturelle Vielfalt als Priorität
  • Alle Aktion (YIA 2.0 nur erweitern)

Elemente, die das neue EU-Jugendprogramm haben sollte

  • 100% EFD-Reisekostenfinanzierung für benachteilige Jugendliche, Einbeziehung von Jugendlichen aus Partnerländern (Visum darf keine Hürde beim Programmzugang sein)
  • Begleitung durch professionelle Jugendarbeit bei benachteiligten Jugendlichen
  • Employability darf nur ein Aspekt unter mehreren sein.
  • Worst-Case-Szenarien berücksichtigen
  • Mehr Möglichkeiten für Projekte mit Partnerländern
  • Finanzierbarkeit von Projektbegleitung / Honorare
  • Grobziel „Unternehmergeist“, als Fortsetzung von Jugendinitiativen, „Future Capital“
  • Niedrigschwelligkeit im Sinne von Kundenorientiertheit
  • Klare, einfache Regeln
  • Bürokratische Hürden verringern, klare Sprache
  • Problematik von Co-Finanzierung verringern
  • Abdeckung der Personalkosten
  • Alterslimit bis 25, Personalkostenfinanzierung bei Arbeit mit Benachteiligten
  • Nicht formale politische Bildung
  • Nicht nur Pilotprojekte
  • Kompatibilität von Fördermitteln
  • Jugend in Aktion in Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus
  • SO und HO im EVS
  • Bessere Verbindung zur formalen Bildung
  • Projekte mit ganzen Gruppen, die über 3 – 5 Jahre zu wahrem Kompetenzgewinn geführt werden
  • Noch niedrigschwelligerer Zugang (Rahmenbedingungen)
  • Öffnung von Bildungseinrichtungen für die Aktionen des Jugendprogramms
  • Einfache, transparente Abläufe
  • Qualifizierung, Weiterbildung, Professionalisierung europäischer Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit
  • Keine Kürzungen / mehr Geldmittel für die spezifischen Projekte
  • Definition (im Handbuch) von „formaler, nicht formaler und informeller Bildung“ sowie „Jugendarbeit“
  • Unmittelbare Vernetzung der NA mit lokalen, örtlichen Institutionen

Tipps & Links zum Thema

  • www.jugendpolitikineuropa.de