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2. Deutschsprachiges Jugendforum
Position:   Pinnwand > Jugendforum 2010 > Workshop-Dokumentation > Nachmittag, 4. November 2010

Kinder- und Jugendparlament

Leitung: Lea Hungerbühler (Jugendrat Baselland)

Die Jugend von heute ist die Politik von morgen! Folgenden Fragen wurde in diesem Workshop nachgegangen:

  • Was ist Partizipation?
  • Welches sind die Ziele der Jugendpartizipation? Warum soll sie überhaupt gefördert werden?
  • Welche Institutionen gibt es heute für Jugendpartizipation? Erfahrungsberichte der Teilnehmer
  • Sind diese Institutionen geeignet, die oben erörterten Ziele zu erreichen?
  • Was muss verändert und verbessert werden?

Ergebnisse & Erkenntnisse:

Jugendparlamente (Jupas) sind in jedem (Bundes-)Land anders aufgebaut. Dies führt zu interessanten neuen Ideen, zeigt aber auch Schwachstellen auf. Insbesondere das Folgende wird von den Workshopteilnehmenden von den etablierten Politikern und Politikerinnen gefordert:

  • Möglichkeit der Jugendlichen, zu Gesetzesänderungen und neuen Verordnungen Stellung zu nehmen
  • Es muss ein klarer Rahmen abgesteckt werden, sodass die Jugendlichen nicht überfordert werden, die Prozesse rasch voranschreiten und eine gewisse Transparenz gewährleistet ist. Dazu gehört die Begleitung durch (auch jugendliche) Fachpersonen und die anschliessende Evaluation.
  • Es müssen ausserschulische Partizipationsmöglichkeiten geboten werden, um alle Jugendlichen in den politischen Prozess zu integrieren.
  • Für die Anwerbung von Teilnehmern sind effektive PR-Massnahmen nötig.
  • Für die Schaffung klarer Strukturen, das Vermeiden von Doppelspurigkeiten, die Gewissheit von den Politikerinnen und Politikern angehört zu werden sowie für die Gewährung eines sinnvollen finanziellen Spielraums ist eine gesetzliche Verankerung unabdingbar.

Spannende Diskussionpunkte & weiterführende Fragen:

  • Wie soll die Wahl stattfinden? Dürfen alle Jugendlichen teilnehmen oder nur eine Auswahl? Wer ist stimmberechtigt?
  • Wie kann gewährleistet werden, dass die etablierten Politiker/innen die Anliegen der Jugendlichen auch wirklich ernst nehmen und versuchen, deren Vorschläge umzusetzen?