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So wirkt "Jugend in Aktion"

Das Institut für Erziehungswissenschaften/Uni Innsbruck hat im Jahr 2008 Fallstudien sowie eine Befragung der ProjektleiterInnen und -teilnehmerInnen durchgeführt. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms in Österreich wurden nun veröffentlicht:

Programmziele werden erreicht

"Jugend in Aktion"(JiA)-Projekte tragen zur Förderung der Wertschätzung junger Menschen für kulturelle Vielfalt bei. Sie leisten einen Beitrag zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und fördern das interkulturelle Lernen der TeilnehmerInnen. Prinzipiell stellen die befragten ProjektleiterInnen und -teilnehmerInnen eine hohe Übereinstimmung zwischen den Programmzielen und den geförderten Projekten fest.

Benachteiligte Jugendliche erreicht

Laut Befragung ist der Anteil der jungen ProjektteilnehmerInnen mit erhöhtem Förderbedarf besonders hoch. Auch bei den Ausbildungs- und Vernetzungsaktivitäten werden vor allem jene Menschen erreicht, die mit der Zielgruppe "benachteiligte Jugendliche" arbeiten. "Diese Ergebnisse sind erfreulich, denn die Einbindung Jugendlicher mit erhöhtem Förderbedarf ist eine Priorität des Programms", so Gerhard Moßhammer, Leiter der Nationalagentur. Allerdings lässt sich nicht feststellen, welches Konzept von Benachteiligung die Befragten konkret verwendet haben, wie Benachteiligung wahrgenommen und bewertet wurde. Zudem wissen die Befragten, um diese Priorität des Programms und inwiefern hier eine Korrelation zwischen erwünschten und tatsächliche realisierten Zielvorgaben herrscht, ist schwer zu sagen.

Beteiligung junger Menschen

Partizipation ist ein grundlegendes Merkmal des Programms und soll sich, so die Vorgaben, auch in den Projekten - der Auswahl der Methoden, Einbindung der TeilnehmerInnen - widerspiegeln. Die beobachteten Fallstudien bestätigen weitgehend diese Vorgehensweise in den Projekten. Die TeilnehmerInnen werden eingeladen sich aktiv einzubringen. Es herrscht eine überwiegend partnerschaftliche, konsensorientierte und wertschätzende Beziehung zwischen Projektteams und TeilnehmerInnen.  Auch eine thematische und didaktische Vielfalt und Kreativität war zu beobachten.

Persönliche Netzwerke erleichtern Zugang

Der Zugang zum Programm bzw. Informationen über Möglichkeiten der Programmnutzung werden von den Befragten gelobt. Als besonders wichtig werden in dieser Hinsicht auch professionelle und soziale Netzwerke erachtet, die in vielen Fällen als erste Informationsquelle dienten. Mehr als die Hälfte der Befragten lernte das Programm über KollegInnen oder Bekannte kennen. Gleichzeitig lässt sich feststellen, dass es sich bei den meisten AntragstellerInnen um formalisierte Organisationen handelt und selten um informelle Gruppen. Immer wieder kritisiert und auch in dieser Untersuchung festzustellen war, dass die Antragsstellung und Berichtslegung im Programm als bürokratisch und beschwerlich wahrgenommen wird. Dabei wird der größere Zusammenhang - verstärkte Finanzkontrollen im öffentlichen Sektor - von den ProjektleiterInnen oft nicht wahrgenommen.

Forschungsbericht zum Download

Synthesebericht (PFD-Dokument, ca. 1,2 MB)
Ergänzungsbericht
(PDF-Dokument, ca.350 KB)