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2,1 Millionen Euro für Österreichs Jugend: Europäische Kommission fördert Jugendprojekte

Wien, 19. Februar 2008. „Jugend in Aktion“ heißt das spezielle Förderprogramm von dem ab sofort auch Österreichs Jugend profitiert. Rund 2,1 Millionen Euro stehen den österreichischen Jugendlichen im Jahr 2008 zur Verfügung. Gefördert werden soll vor allem der Austausch zwischen Jugendlichen aus verschiedenen europäischen Ländern.

Bis 2013 stellt die Europäische Kommission insgesamt 885 Millionen Euro Fördergelder für außerschulische Aktivitäten von Jugendlichen in Europa bereit. „Eigeninitiative ist gefragt. Jeder Jugendliche, der eine Idee für ein Projekt hat, kann bei uns um finanzielle Unterstützung ansuchen“, wirbt Gerhard Moßhammer von der Österreichischen Nationalagentur für das Programm. Im Gegensatz zu anderen Programmen müssen interessierte Jugendliche keine Qualifizierungsnachweise erbringen. Es sind weder Fremdsprachenkenntnisse noch ein Schulabschluss erforderlich.

Gefördert wird Eigeninitiative

„Eine Gruppe von Freunden will eine Fotoausstellung zum Thema Migration machen, einen Film über arbeitslose Jugendliche drehen oder ein Klimaschutz-Festival veranstalten. Für solche Ideen gibt es finanzielle Unterstützung von der EU“, erklärt Moßhammer. „Burning Eight“ nennt sich etwa eine Initiative von Tiroler Jugendlichen, die über das Programm gefördert wird. „Der Name“, erklärt Andreas Winderl, „steht für die acht brennenden Grundanliegen unserer Gruppe: Für Kultur, Jugend, Punkrock, Toleranz und Zusammenhalt - Gegen Drogen, Rassismus und Vorurteile.“ Die Jugendlichen haben Infoabende zu unterschiedlichen Themen, wie z.B. Alkohol- und Drogenmissbrauch, veranstaltet. Ein großes Punkrockkonzert bildet den krönenden Abschluss ihres Projekts.

Im Namen des interkulturellen Dialogs

Neben nationalen Projekten werden auch internationale Jugendbegegnungen gefördert. Dabei treffen sich bis zu 60 Jugendliche aus verschiedenen Ländern und arbeiten gemeinsam an einem Thema wie Umweltschutz, Menschenrechte, Rassismus oder Armut. Auch verschiedene Aus- und Weiterbildungsangebote für Menschen, die sich im Jugendbereich engagieren, sowie der Europäische Freiwilligendienst (EFD) werden über das Pogramm „Jugend in Aktion“ finanziert. Seit 1. Jänner 2007 ist das Interkulturelle Zentrum gemeinsam mit seinen ARGE Partnern - Institut für Erziehungswissenschaften/Uni Innsbruck und der ÖAR-Regionalberatung - für die Umsetzung des Programms in Österreich verantwortlich. Informationen und Beratung über das Programm gibt es in den Jugendinfostellen in allen Bundesländern.

 

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