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Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend erasmus+

Tolle Projekte sichtbar machen

Ihr habt mit viel Einsatz ein tolles Projekt auf die Beine gestellt, aber niemand hat davon etwas mitbekommen? Versucht es doch mal über lokale Medien. Ein paar Tipps, wie du dein Projekt vor den Vorhang holst und vielleicht für die eine oder andere Schlagzeile sorgst.

Aktualität

Willkommen im Informationszeitalter, da muss alles schnell gehen. Was heute passiert, steht morgen in der Zeitung und übermorgen ist die News bereits Schnee von gestern. Informiere die Presse nicht im Nachhinein über dein Projekt, sondern dann, wenn es tatsächlich stattfindet.

Kontaktaufnahme

Nicht jeder hat persönliche Kontakte zu Journalisten und dann heißt es recherchieren. Welche Medien gibt es in meiner Region und wer ist hier der/die richtige AnsprechpartnerIn? Die Zuständigkeiten in der Redaktion sind klar verteilt, ein kurzer Anruf im Redaktionssekretariat kann hier helfen, den/die richtige/n AnsprechpartnerIn zu finden. Vielleicht gibt es eine eigene Jugendseite oder einen Journalisten/eine Journalistin, der/die genau für die Region zuständig ist, wo dein Jugendprojekt passiert?

Fakten

Immer zuerst überlegen, was du sagen willst. Die sogenannten sechs W-Fragen helfen dir, die Infos zu ordnen.
Wer macht das Projekt?
Was passiert in diesem Projekt?
Wo findet das Projekt statt?
Wann findet das Projekt statt?
Wie viele Jugendliche nehmen teil und woher kommen sie? 
Warum: Mit welchen Zielen wurde das Projekt organisiert?


Die Botschaft

Genauso wichtig wie die genauen Fakten ist die Frage nach dem Sinn des Projekts: Was wollen wir mit unserer Initiative erreichen? Wer hat am Ende etwas davon? Diese Fragen müsst ihr unbedingt in wenigen kurzen Sätzen beantworten können. Hilfreich ist dabei z. B.
das Vorher-nachher-Muster (vorher gab es für junge Leute keine Freizeitangebote in der Gemeinde - nun haben wir die Jugendkultur im Ort neu aufleben lassen) oder
das Problem-Lösung-Muster (bisher wurden Jugendliche im Gemeinderat nicht einbezogen - mit diesem Projekt verschaffen wir unseren Anliegen Gehör).

Bilder

Ein oder zwei gute Bilder für die Presse braucht jede Geschichte, aber was ist ein gutes Pressefoto? Die besten Fotos nutzen den Redaktionen nichts, wenn die Qualität nicht passt. Geringe Bildauflösung (Mindestuflösung: 300dpi), falsche Belichtung, unscharfe oder zu dunkle Aufnahmen fallen raus. Das Foto muss aussagekräftig sein und zeigt idealerweise einen Ausschnitt aus dem Projekt. Wichtig sind Menschen: Wo Jugend draufsteht, sollten auch Jugendliche abgebildet werden. Auf dem Foto soll etwas passieren, z.B. zeigt das Bild Jugendliche in Aktion. Und immer in die Kamera schauen: Bilder von Hinterköpfen kommen nicht gut an. Ein braves Gruppenfoto mit 30 Leuten fällt in die Kategorie "langweilig". Zum Bild gehört auch ein passender Bildtitel. Wenn auf dem Foto Menschen zu sehen sind, dann bitte anführen, wer (Vor- und Nachname) wo zu sehen ist (von links nach rechts). Also: Lieber ein Foto stellen als auf einen geglückten Schnappschuss hoffen.  

Entscheidung: Pressekonferenz oder Presseaussendung

Die Organisation von Pressekonferenzen kostet Zeit und erfordert Erfahrung. Wenn am Ende nur ein/e oder gar kein/e JournalistIn auftaucht, war der ganze Aufwand umsonst. Daher immer genau überlegen, ob die Geschichte, die du zu erzählen hast, genug Inhalt für eine Pressekonferenz liefert. In den meisten Fällen ist eine Presseaussendung mit schönen Fotos oder eine gezielte Einladung zu einem Projektbesuch erfolgreicher. Schreib eine kurze und knackige E-Mail-Einladung mit den wichtigsten Eckdaten des Projekts an den Journalisten/die Journalistin. Wenn du Glück hast, gefällt ihm/ihr deine Geschichte, und er/sie hat Zeit, bei eurem Projekt vorbeizuschauen. Andere Möglichkeit: Suche ein paar tolle Fotos aus und schreibe ein paar Zeilen dazu, die sechs W-Fragen helfen dir bei der Strukturierung deines Textes. Achtung: Aktualität ist das Um und Auf bei einer Aussendung. Schicke die Aussendung noch während des Projekts oder gleich nach Ende des Projekts aus, denn eine Woche später interessiert sich leider niemand mehr dafür.

Die Presseinformation

Das Wichtigste kommt an den Anfang. Bereits im ersten Absatz werden die zentralen W-Fragen beantwortet. Zitate machen den Text lebendig, dabei ist es wichtig Vor- und Nachnamen des Zitatgebers/der Zitatgeberin sowie auch seine/ihre Funktion dazuzuschreiben. Schreibe kurze statt lange Sätze und verzichte auf umständliche und ausschweifende Formulierungen. Immer eine Kontaktadresse für Rückfragen dazuschreiben. Wichtig: Logo sowie einen Hinweis auf den Fördergeber nicht vergessen. Ein paar kurze knackige Sätze zum Förderprogramm "Jugend in Aktion" haben wir bereits für dich vorbereitet. Du kannst diese Info in die Presseinformation einbauen oder als kurzen Infoblock ans Ende der Aussendung stellen.